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Corona Schnelltests/Antigentest

Der COVID-19 Antigen-Test wird verwendet, um eine akute SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen.
Der Schnelltest spricht auf das Vorhandensein von viralen SARS-CoV-2 Nukleoproteinen an und wird mit naso- und/oder oropharyngealen Abstrichen durchgeführt. Im Gegensatz zum PCR-Test liegt das Ergebnis beim Antigentest innerhalb weniger Minuten vor, so dass entsprechende Maßnahmen ohne Zeit Verzögerung eingeleitet werden können. COVID-19 Antigentests eignen sich besonders gut zur Untersuchung von Kontaktpersonen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Der Point-of-Care Schnelltest kann nicht nur in Arztpraxen, sondern z. B. auch in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Gesundheitsämtern durchgeführt werden.

Bitte beachten Sie, dass COVID-19 Antigen-Tests nur durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden dürfen.

Corona-Screening in Schulen & Kitas

Der Einsatz von Antigentests, die die Auswertung mithilfe einer nasalen Probeentnahme zulassen, ermöglichen durch ihre simple Durchführung einen breiteren Einsatz für Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter von Schulen sowie Kindertagesstätten. Bereits seit dem 04. Dezember 2020 dürfen Kitas, Schulen sowie deren Träger eigenständig Antigentests beziehen. Die bis dato erforderliche nasopharyngeale Probeentnahme, also der tiefe Nasen-Rachen-Abstrich, erwies sich für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter in jüngster Vergangenheit mangels geschultem Personal und Ressourcen jedoch als wenig praktikabel und einsatzfähig. Gleichzeitig empfinden vor allem Kinder und Jugendliche den tiefen Abstrich als besonders unangenehme. Nasale Antigentests mit einem vorderem Nasenabstrich stellen dagegen eine anwenderfreundliche und schmerzfreie Möglichkeit für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dar, sich selbst sowie Schüler und Kinder zuverlässig testen zu können und dadurch die Infektionsgefahr an Schulen und Kitas wirksam einzudämmen.

Corona-Screening in Unternehmen & Betrieben der kritischen Infrastruktur

Um den Schutz von Personal und Mitarbeitern in Organisationen und Einrichtungen zu gewährleisten und so der Beeinträchtigung, dem Ausfall oder Störungen des staatlichen Gemeinwesens entgegenzuwirken, können Unternehmen der kritischen Infrastruktur Antigentests beziehen und selbstständig durchführen. Dies betrifft den Energie-, Transport-, Finanz-, Medien- und Kultursektor, Unternehmen der Gesundheits-, Ernährungs- und Wasserversorgung sowie staatliche Einrichtungen.
Im Gegensatz zu konventionellen Antigentests kann die nasale Abstrichmethode ohne Betriebsarzt nach eigenständiger Schulung durchgeführt werden. Dadurch ist ein flexibler und bedarfsgerechter Einsatz sichergestellt.

Corona-Screening in Pflegeeinrichtungen

Um das Risiko einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus sowie die fortschreitende Ausbreitung zu reduzieren, zählt die regelmäßige Durchführung von Schnelltests in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen mittlerweile zur Routine für Bewohner und Pflegekräfte. Nasal-durchgeführte Coronatests bieten diesbezüglich eine angenehme Variante, die insbesondere bei regelmäßiger Durchführung eine schonendere Methode für die Bewohner bedeutet. Seit dem 27. Januar 2021 können Pflegeeinrichtungen Antigentests eigenständig beschaffen. Hierfür muss ein Testkonzepts bei der zuständigen Stelle des öffentlichen Gesundheitsdienstes vorgelegt werden, die auf dieser Grundlage die zulässige Anzahl an Antigentests festlegt.
Diese ist auf maximal 30 PoC-Antingentests pro Monat je Bewohner begrenzt. Antigentests, die im Rahmen der Testverordnung durchgeführt werden und BfArM gelistete sind, sind erstattungsfähig und können über die Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden.